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Themen-Raum TRAGWEITE

Wohin Barmherzigkeit führt

 

Im „Barmherzigkeits-Themen-Raum“ TRAGWEITE kann jeder für einige Minuten eine ungewohnte Perspektive einzunehmen. Mehrere ästhetisch gestaltete Stationen regen dazu an, eigenen Erfahrungen nachzuspüren und sich überraschen zu lassen, wohin Barmherzigkeit führt...

Bis zum Ende des Heiligen Jahres wandert der Barmherzigkeits-Themen-Raum durch das Erzbistum München und Freising und hält an insgesamt 15 Stationen in Kirchen und Bildungshäusern.

Der Begriff „Barmherzigkeit“ ist für viele Menschen heute abstrakt sowie wenig greif- und erfahrbar. Sie sollen daher Gelegenheiten bekommen sich dem Thema „Barmherzigkeit“ (neu) zu nähern. Ziel ist, in eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Barmherzigkeit“ zu führen. Anknüpfungspunkte zum Alltag der Menschen und zur gesellschaftlichen Situation bieten die Chance, sich dem Thema zu stellen. Die eigene Haltung und Bereitschaft zum Engagement werden hinterfragt. 

Das kreative „studio komplementaer“ aus Köln erarbeitete hierzu zusammen mit dem Fachbereich Stadtpastoral einen temporären Themen-Raum. Er arbeitet mit einem aktualisierenden Sprach-Stil, der einerseits die Relevanz von Barmherzigkeit als auch deren Bedeutung in den Vordergrund stellt. In diesem Sinne assoziiert der Titel des Themen-Raums das große Potenzial von Barmherzigkeit: „Tragweite“. Auf der einen Seite verlangen die Nöte vieler Menschen nach Linderung. Auf der anderen Seite haben Menschen immer wieder die Möglichkeit, barmherzig zu handeln. In dieser Spannung wird die potenzielle Tragweite von Barmherzigkeit deutlich. Begleitend wurde ein Leporello entworfen, das die „7 Werke der Barmherzigkeit“ mit kurzen Impulsen in das „Jetzt“ übersetzt und sich weiterhin einer regen Nachfrage erfreut.

Anstatt den Helfer aus der Geschichte als Vorbild in den Mittelpunkt zu stellen, arbeitet die Installation mit der Perspektive der passiven Person, an der die Barmherzigkeit deutlich wird. Auf diese Weise sind die Besucherinnen und Besucher herausgefordert, sich selber als Empfängerinnen und Empfänger von Barmherzigkeit zu betrachten. Dies führt zu einer ungewohnten Auseinandersetzung mit dem Thema und schlägt implizit vor, selber barmherzig zu handeln. „Die Geschichte vom barmherzigen Samariter“ wird so zur „Geschichte von einem, dem Barmherzigkeit begegnete“.  Der Untertitel „Wohin Barmherzigkeit führt“ verdeutlicht, worum es im Themen-Raum inhaltlich geht und macht neugierig, sich auf das Thema einzulassen. Die große Bekanntheit der Geschichte bietet eine gute Basis dafür, sich kreativ und eigeninitiativ mit den einzelnen Protagonisten und ihren jeweiligen Rollen auseinanderzusetzen. 

Missionarischer Gedanke

Der Fachbereich Stadtpastoral des Erzbistums München und Freising möchte im „Heiligen Jahr der Barmherzigkeit“, gemäß seinem Auftrag, bedürfnis- und zielgruppengerechte Angebote für die City entwickeln. Hierzu gehört, den christlichen Urgrund (wieder) zu beleben und neue, vielfältige und vielseitige Zugänge zu Glaube und Spiritualität zu schaffen.

Der interaktive „Themen-Raum“ TRAGWEITE wurde so konzipiert, dass er von einzelnen Akteuren in verschiedenen Städten/Orten genutzt und weiterentwickelt werden kann. Damit kommt die „Frohe Botschaft“ in einer neuen und ansprechenden Form zu Menschen unterschiedlichster Prägung und bietet eine Möglichkeit, das eigene Leben in den Blick zu nehmen und ggf. in Bezug zum Göttlichen (in einem selbst) zu bringen.

Ansprechpartner/in

Portraitfoto

Georg Schmidtner
Leiter der Abteilung Stadt- und Landpastoral
Erzbischöfliches Ordinariat München
Ressort Seelsorge und kirchliches Leben
Pacellistraße 10/III
80333 München
Tel. 089/2137-1730
Fax 089/2137-1729
E-Mail

Florian Wagner
Mitarbeiter im Fachbereich Stadtpastoral
Erzbischöfliches Ordinariat München
Pacellistraße 10/III
80333 München
Tel. 089/2137-1731
Fax 089/2137-1729
E-Mail

Links & Literatur

Weblinks

Projekt-Seite des Erzbistum

Projekt-Seite der Agentur

Bericht in der SZ

Bericht im Merkur

Bericht in den Münchener Kirchennachrichten