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St. Andreas Emsbüren, Bistum Osnabrück - Pastorale Innovationen
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Kreuze schmieden

aus St. Andreas, Emsbüren, im Bistum Osnabrück

 

Das Projekt fasziniert schon auf den ersten Blick: glühender Stahl, ein schwerer Hammer, der das Metall mit kräftigen Schlägen bearbeitet, sodass die Funken fliegen. Hier wird man tatsächlich zum Schmied seines eigenen Kreuzes. In den katholischen Kirchengemeinden Emsbürens gibt es eine Erstkommunionvorbereitung der besonderen Art. Die Väter und Mütter der Erstkommunionkinder werden an verschiedenen Abenden dazu eingeladen, ein Kreuz für ihre Kinder zu schmieden. In circa einer Stunde entsteht dann aus einem Stück Eisen ein handgeschmiedetes Kreuz, das am Tag der Erstkommunion gesegnet und den Kindern überreicht wird.

Das fertige Kreuz! Dass man sich bei der Arbeit schmutzige Hände holt, nehmen die Väter gern in Kauf.Gezielte Schläge mit dem schweren Schmiedehammer formen aus dem rotglühenden Stahl ein Kreuz.Geschafft! Damit jedes Kind in der Dankandacht auch das richtige Kreuz bekommt, werden die fertigen Stücke mit Namensschildern versehen.
Das fertige Kreuz! Dass man sich bei der Arbeit schmutzige Hände holt, nehmen die Väter gern in Kauf.
Gezielte Schläge mit dem schweren Schmiedehammer formen aus dem rotglühenden Stahl ein Kreuz.
Geschafft! Damit jedes Kind in der Dankandacht auch das richtige Kreuz bekommt, werden die fertigen Stücke mit Namensschildern versehen.

Im Zuge der Vorbereitung auf die Erstkommunion werden an verschiedenen Abenden vor allem die Väter eingeladen, ein Kreuz für ihr Kind zu schmieden. Im Rahmen einer Gebetswoche hat dieses Projekt 2010 zum ersten Mal stattgefunden und ist seitdem weiterentwickelt und weitergeführt worden. Je nach Größe des Jahrgangs kommen zwischen 90 und 120 Männer und Frauen an ca. 10 Abenden unter Anleitung von Hobbyschmieden zusammen. In ca. einer Stunde entsteht dann ein handgeschmiedetes Kreuz aus einem Stück Eisen, das dann am Tag der Erstkommunion gesegnet und den Kindern überreicht wird.

Ziel des Projektes in Emsbüren sind zunächst ausdrücklich Männer. Meist sind es nämlich die Mütter, die als Tischmütter die Katechese der Kinder übernehmen. Hiermit soll ein Projekt ins Leben gerufen werden, bei dem sich die Männer auf handfestem Wege und auf ihre Weise an der Glaubensweitergabe für ihr Kind sichtbar beteiligen können. Das heißt natürlich nicht, dass etwa die Mütter davon ausgeschlossen wären. Jeder Abend in der Schmiede ist ein bleibendes Ereignis, aufgrund der Tätigkeit des Schmiedens und zugleich aufgrund dessen, was geschmiedet wird. Das Kreuz als Zeichen des Glaubens wird sowohl vom Elternteil persönlich als auch durch das Verschenken an den Sohn oder an die Tochter neu erlebt. Es wird zu einem "Pluszeichen" für das Leben des Kindes und zugleich zu einem "Pluszeichen" im Leben der Eltern. Die handfeste Art des Schmiedens erreicht vor allem die Männer und bringt sie zugleich positiv mit der Gemeinde am Ort wie auch religiös mit ihrem Kind in Verbindung. Der Erstkommuniontag wird zu einem Ereignis, weil an dem Tag das Kind ein besonderes Geschenk bekommt, etwas Bleibendes, für sein ganzes Leben.

Das Projekt „Kreuze schmieden“ erreichte durch seine Innovationskraft für den Glauben den zweiten Platz beim Wettbewerb um den Bonifatiuspreis im Jahr 2013.

Die Vergabe des Bonifatiuspreises an die katholischen Gemeinden in Emsbüren hat dazu beigetragen, dass auch andere Gemeinden diese innovative Idee aufgegriffen haben. In der Kirchengemeinde Herz Jesu in Neuruppin haben die Firmlinge ihre eigenen Firm-Kreuze geschmiedet.

13 von 18 Firmlingen haben im Advent mit ihrem Pfarrer Wolfgang Brummet in der Messerschmiede von Enrico Schellin in Herzberg diesen ganz besonderen Beitrag zu ihrer eigenen Firmung geleistet. In Eigenarbeit sind ihre ganz individuellen Firm-Kreuze entstanden. Somit konnten die Jugendlichen bei diesem Projekt mit dem faszinierenden Element Feuer, das ein Symbol der Firmung ist, selbst sehr handgreifliche Erfahrungen machen. Nach aller Mühe und schwerer Arbeit hielt jeder der Firmlinge am Ende sein selbstgeschmiedetes Kreuz in der Hand.

Missionarischer Gedanke

Dieses innovative Glaubensprojekt setzt auf die handfeste Erfahrung, die hier möglich wird, mit einem selbstgeschaffenen Kreuz, dem christlichen Symbol schlechthin. Nicht nur in der Männerpastoral trägt dieses Projekt für die Weitergabe des Glaubens in der Familie zwischen den Generationen innerhalb der Erstkommunionvorbereitung eine große Bedeutung. Das Zeichen des Kreuzes, geschmiedet in der Hitze des Feuers, versinnbildlicht auch die Wende zum Erwachsenenalter in der Firmvorbereitung: Der Heilige Geist, dessen Symbol das Feuer ist, will die Jugendlichen zum Leben im Glauben bestärken. Daran arbeiten die Firmlinge aktiv mit durch die eigenen Anstrengungen beim Schmieden und den Willen, ein selbstverantwortetes Leben im Glauben zu führen.

Ansprechpartner/in

Pastor Thomas Burke

48488 Emsbüren
E-Mail

 

Links & Literatur

Weblinks

www.heimatverein-emsbueren.de

 www.kirchspiel-emsbueren.de

Mehr zum Projekt auf den Seiten des Bonifatiuswerkes:

Reportage; News