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Resozialisierung von jugendlichen Straftätern

aus Altenburg

 

Ein Projekt des Maria hilft-t e. V. im Bistum Dresden-Meißen. Es unterstützt im christlich-katholischen Sinne die Resozialisierung von jugendlichen Straftätern nach Ablauf ihrer Gefängnisstrafe. Ein entsprechendes Wohnhaus in Altenburg wurde angekauft und für diesen Zweck saniert.

Das Projekt Sanierung kann beginnenDer Müll der Vergangenheit wird beseitigt......und zerstörte Gemäuer wieder hergerichtet.Das Ergebnis: Hier die Küche.Einfach, aber alles was man für den Neuanfang braucht.Klein aber fein.
Das Projekt Sanierung kann beginnen
Der Müll der Vergangenheit wird beseitigt...
...und zerstörte Gemäuer wieder hergerichtet.
Das Ergebnis: Hier die Küche.
Einfach, aber alles was man für den Neuanfang braucht.
Klein aber fein.

Das oberste Ziel einer Gefängnisstrafe ist die Resozialisierung, die Wieder-Eingliederung in die Gesellschaft. Leider ist es so, dass ein Großteil der Jugendlichen, die in ihrem Leben zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden sind, wieder rückfällig wird und in eine Art Teufelskreis gerät, aus dem es schwer ist, wieder auszubrechen. Deshalb will dieses Projekt die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Gesellschaft begleiten und ihrem Leben durch Förderung von Eigenverantwortung Halt geben.

Der Verein „Maria hilf-t e. V.“  hat sich zur Förderung einer christlichen Gemeinschaft gegründet und unterstützt dabei insbesondere Personen, die infolge ihres geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Dies geschieht insbesondere durch die Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene mit dem Ziel der Bildung einer oder mehrerer katholischer Lebens- und Arbeitsgemeinschaften.

Initiiert wurde diese Arbeit durch Torsten Hartung, der selbst als verurteilter Mörder und nach langjähriger Haftstrafe im Gefängnis zu Gott gefunden hat. Im Jahr 2000 empfing Hartung die Taufe und engagiert sich seit dieser Erfahrung für den katholischen Glauben mit seinem Lebenszeugnis.

Das Wohnhaus versteht sich als „Nachsorgehaus für straffällig gewordene Jugendliche, die nach der Haftentlassung wieder in die Gesellschaft sozialisiert werden". Zu diesem Zweck sollen Fachkräfte mit geeigneten jungen Menschen in einer Art Familie oder Wohngemeinschaft zusammen leben. Dadurch werden grundlegende Werte, die für ein gelingendes soziales Miteinander notwendig sind, nicht nur vermittelt, sondern auch gelebt. Das Profil ist katholisch, was u.a. durch Angebote von Katechese und wöchentlicher heiliger Messe umgesetzt wird.

Um einen Ort zu schaffen, an dem dieser Dienst am Nächsten stattfinden kann, hat der Initiator Hartung in der Vergangenheit mit mehreren Priestern einige Immobilien im Umfeld des Bildungszentrums der Lehmbaugesellschaft in Augenschein genommen und sich für ein Objekt entschieden. Die Lehmbaugesellschaft ist darauf ausgerichtet, Jugendlichen mit einer schwierigen Vita einen Schulabschluss sowie eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Es handelt sich um ein Wohnhaus mit Nebengebäuden im ländlichen Umfeld. Es konnte erworben werden, und erste Teile sind bereits renoviert.

Vom Mörder zum Menschenretter | Torsten Hartung (Projektinitiator) | ERF Medien, Gott sei Dank

Missionarischer Gedanke

Eine Eingliederung in die Gesellschaft kann nur gelingen, wenn es auf Seiten der Gesellschaft jemanden gibt, der die Suchenden mit offenen Armen empfängt und für einen Neuanfang einsteht. Dieses Projekt kann als Beispiel dienen, diese christlichen Grundeinstellungen zu konkretisieren. Auf der Seite der Jugendlichen braucht es eine Rührung des Herzens, die im Letzten nur Gott leisten kann und die zu einem Mehr an Leben führen kann. Menschen wie Torsten Hartung geben von diesem Lebens-Wandel Zeugnis.

Ansprechpartner/in

Torsten Hartung

Maria hilf-t e. V.

Greifenhainer Straße 10
04654 Frohburg

Links & Literatur

Weblinks

Die Facebookseite des Vereins Maria hilf-t

Bericht der Kirchenzeitung Tag des Herrn

Mehr zum Projekt auf der Seite des Bonifatiuswerkes

Literatur

Torsten Hartung / Christoph Fasel, Du musst dran glauben: Vom Mörder zum Menschenretter, Ehringhausen: adeo Verlag 2014 (→ Verlagsseite).