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GdG Titz im Bistum Aachen - Pastorale Innovationen
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Treffen der Bibelmäuse

Grundschulkinder entdecken die Bibel

 

Wir veranstalten Bibelstunden für Grundschulkinder zum spielerischen Entdecken der Bibel unter wechselnden Themen. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Kinder diese Geschichten möglichst ganzheitlich, mit allen Sinnen erfahren. Zu jeder Einheit gestalten die Kinder einen Familienwortgottesdienst, in dem sie ihre Erfahrungen von und vor Gott zum Ausdruck bringen können, und besuchen gemeinsam den Gemeindegottesdienst.

1. Ausgangssituation

In der GdG Titz nehmen junge Familien mit ihren Kindern kaum bis gar nicht am Glaubensleben der Gemeinde teil. Gottesdienste werden als langweilig und vor allen Dingen als für Kinder ungeeignet empfunden. Die Familien fühlen sich als Außenseiter, haben das Gefühl, dass sie und vor allen Dingen ihre Kinder als Störenfriede empfunden werden.

Dem entgegen steht die Erfahrung der Familien, dass es den Kindern sehr wohl Spaß macht, als Gruppe einen Gottesdienst zu besuchen und die Bereitschaft und der Wille der Familien einen solchen mitzugestalten. Die Zeit der Vorbereitung auf die Erstkommunion, in der sich die Kinder mit ihren Familien in einer Gruppe Gleichgesinnter bewegen, wird ausgesprochen positiv aufgenommen. Oft wird in diesem Rahmen auch der Wunsch geäußert, dass es nach der Erstkommunion „irgendwie“ weitergeht. Viele Familien sind der Meinung, dass „die Kinder etwas über Gott erfahren sollen“, wenngleich sie sich selbst dazu nicht in der Lage sehen, da sie es nicht gelernt haben, über Gott und über ihren Glauben zu sprechen.

2. Organisation

In die obenbeschriebene Situation hinein erfolgte die Gründung des Projekts „Bibelmäuse“, welches sich an alle Grundschulkinder richtet. Wir treffen wir uns jeweils während der Schulzeiten zwischen den einzelnen Ferien (eine Einheit zwischen Oster- und Sommerferien, dann eine vor den Herbstferien, eine vor den Weihnachtsferien und schließlich eine vor Ostern). Es hat sich als hilfreich erwiesen, die Gruppenphase unter ein bestimmtes Thema zu stellen und zu diesem Thema die Bibelgeschichten auszuwählen.

Die Aktion wurde zunächst in der Pfarre St. Nikolaus gestartet, in der alle Grundschüler eine persönliche Einladung bekamen. Von Beginn an war sie jedoch für alle Grundschulkinder der GdG Titz offen und wurde für diese über Pfarrbrief, Gemeindeblatt und Plakate publiziert. Von 30 Kindern der Pfarrei St. Nikolaus sind mittlerweile 13 fest in dem Projekt integriert und erhalten zu jeder neuen Gruppenphase eine neue persönliche Einladung, das Angebot bleibt jedoch für alle geöffnet.

3. Inhalte

Grundsätzlich geht es darum, die Bibel zu entdecken, Bibelgeschichten zu erfahren und diese kindgemäß verständlich zu machen. Der Zugang zu diesen Geschichten wird möglichst abwechslungsreich und kindgemäß gestaltet. Mal wird die Geschichte von den Kindern gespielt, mal als Bodenbild gestaltet oder wir wählen einen kreativen Zugang z. B. mit einer Bastelarbeit.

Im Mittelpunkt der Erntedankeinheit im letzten Jahr stand z. B. unter anderem ein „Staunspaziergang“ zum Schöpfungspsalm 104, bei dem die Kinder Gottes tolle Welt entdeckt haben und der mit einem Abschlusspicknick endete. Für September ist eine Fahrt ins Freilichtmuseum Lindlar geplant, wo wir die Ausstellung des Bistums Köln zur Schöpfungsgeschichte für Kinder besuchen wollen und unter dem Thema „Vom Korn zum Brot“ im Museum Brot backen werden, welches wir dann im Erntedankgottesdienst miteinander teilen wollen. Des Weiteren ist zu Beginn der Fastenzeit ein Filmabend mit den Kindern geplant mit Übernachtung im Pfarrheim. Passend zum Kommunionthema schauen wir von Wilhelm Hauff „Das kalte Herz“ und stimmen uns damit und mit einem nächtlichen Besuch der Pfarrkirche auf die Fastenzeit und Ostern ein.

Bei unseren Gruppeneinheiten legen wir Wert darauf, dass die Bibelgeschichten auf das eigene Leben übertragen werden und die Kinder verstehen, dass es sich dabei nicht um Märchengeschichten handelt, sondern dass Gott sein Wort an sie ganz persönlich richtet und dass jeder Einzelne dabei für Gott unheimlich wichtig und wertvoll ist.

4. Auswirkungen

Es ist uns wichtig, dass die Erfahrungen und Ideen, welche die Kinder in den Stunden entwickeln, nicht so im Raum stehen bleiben. Darum wird den Kindern in jeder Phase die Möglichkeit gegeben, das von ihnen Erarbeitete vor Gott als auch vor die Gemeinde zu tragen. Die Kinder gestalten dazu zu jedem Thema einen Familienwortgottesdienst oder auch eine Andacht und besuchen des Weiteren einen Gemeindegottesdienst als Gruppe. Zusätzlich gestalten wir noch mit der Gruppe Gottesdienste zu St. Martin und St. Nikolaus, welche dann vor allen Dingen von den jüngeren Kindern der Gemeinde und ihren Familien gerne besucht werden. Hinzu kommt noch der Familienwortgottesdienst der Kommunionkinder im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung. Auch hier haben sich die Bibelmäuse bereits bewährt.

Neu im Konzept ist in diesem Jahr, dass die Erstkommunionvorbereitung für 2017 in die Gruppenstunden der Bibelmäuse gelegt wurde. Die Vorbereitung verläuft nun verteilt über ein ganzes Jahr und ist so gestaltet, dass auch die älteren Kinder noch Neues entdecken. Da von den 13 Bibelmäusen 8 Kinder im nächsten Jahr mit zur Kommunion gehen, war dieser Schritt naheliegend. Auch an der Firmvorbereitung waren die Bibelmäuse schon beteiligt, als sie bei einem Stationenspiel zum „Barmherzigen Vater“ in der Pfarrkirche gemeinsam mit den Firmanden Aufgaben zu lösen versuchten. Das Zusammenwirken von Groß und Klein erwies sich als ausgesprochen fruchtbar.

Missionarischer Gedanke

Hauptanliegen des Projektes ist es, Kinder und damit auch ihre Familien zu Gott zu führen und sie in das Glaubensleben der Gemeinde zu integrieren. Die Kinder sollen von Gott erfahren und entdecken, dass sie im Glauben Halt fürs Leben finden können. Daher ist es sehr wichtig, dass die Gruppe nicht in ihrem Tun isoliert bleibt.Indem die Kinder z. B. in die Gestaltung von Gemeindegottesdiensten (s. Erntedank) oder auch in Gottesdienste für jüngere Kinder oder Kommunionkinder mit eingebunden werden, werden sie in die Gemeinschaft der Kirchengemeinde integriert und erfahren so auch Wertschätzung. Dies überträgt sich natürlich auch auf die Familien, welche ihre Kinder zu diesen Gottesdiensten begleiten. So wächst die Bereitschaft der jungen Familien, sich in der Kirchengemeinde zu engagieren z. B. mit der Vorbereitung einer Begegnung nach einem Gottesdienst oder auch durch Unterstützung bei den Gruppenstunden der Bibelmäuse. Mit diesem Engagement fallen nun auch langsam die Schranken zwischen der „etablierten Gottesdienstgemeinde“ und den jungen Familien.

Doch nicht nur die Integration ins Gemeindeleben ist Ziel des Projektes. Christ sein und seinen Glauben leben, darf sich nicht nur in Gottesdienstbesuchen erschöpfen. Die Kinder sollen das, was sie aus der Bibel über Gott erfahren und erleben, auch in ihrem alltäglichen Leben verwirklichen und wiederfinden. Darum wird in den Gruppenstunden Wert auf rücksichtsvollen Umgang miteinander gelegt. Die Kinder werden dazu angehalten, dass sie das, was Jesus ihnen vorgelebt hat zunächst erkennen und dann auf ihren Alltag übertragen. Zu sehen, wenn der Andere Hilfe benötigt, zuhören zu können und tatkräftig für andere einzustehen aus der Liebe Gottes heraus, dies bestimmt die Arbeit mit den Bibelmäusen. Dass Kinder auch Hilfe weit über ihr Lebensumfeld hinaus leisten können, durften die Bibelmäuse z. B. durch die Aktion „Meins wird Deins“ zu St. Martin erfahren oder auch durch ihre Teilnahme an der Sternsinger-Aktion.

Ansprechpartner/in

Sigrid Axmann
Tel. 02463/905589
E-Mail

Links & Literatur

Weblinks

Visitenkarte der GdG Titz

Informationsmaterial

Einladung zur Erstkommunionvorbereitung 2017