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Erzbistum Köln - Pastorale Innovationen
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Citykirche Wuppertal

 

Die Citykirche Wuppertal steht den Menschen in ihrem Alltag im wahrsten Sinne des Wortes im Weg! Ansprechbar, unkompliziert und persönlich ist sie in den Fußgängerzonen der Innenstädte präsent, um mit den Menschen in Kontakt zu treten. In der Citypastoral geht die Kirche auf die Menschen zu. Sie geschieht „en passant“ – im Vorübergehen – in den Strassen und auf den Plätzen der Stadt. In ihre gesellschaftliche Wirklichkeit hinein verkündet sie in Wort und Tat profiliert die christliche Botschaft vom Reich Gottes unter den Menschen.

 

 

Im Gespräch (Foto: Christoph Schönbach)Am Stand (Foto: Christoph Schönbach)
Im Gespräch (Foto: Christoph Schönbach)
Am Stand (Foto: Christoph Schönbach)

"Mir ist eine ,verbeulte' Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist". Dieses Zitat von Papst Franziskus aus Evangelii gaudium (Die Freude des Evangeliums) atmet den gleichen missionarischen Geist, wie das Projekt der Citykirche Wuppertal: Eine Kirche, die zu den Menschen geht und das missionarische Wesen der Kirche ernst nimmt.


Die Stadt ist einer jener Orte, an dem sich die Alltäglichkeit der meisten Menschen abspielt, mit allen ihren kleinen und großen Sorgen; mit den Fragen, besonders den ungefragten, schwärmen die Massen in den Gassen und Einkaufsmeilen ihren kleinen und großen Zielen entgegen. Das ist der Ort an dem sich wahres Menschsein abspielt und das sich hinter großen Events und üppigen Feiertagen immer wieder breit macht. Genau dort ist ein ursprünglicher Raum von Kirche. Genau dort muss sie begleiten, begegnen und: im Weg stehen! Der Auftrag zur Verkündigung ist ein aktiver. Ein Hinausgehen und ein Herausfordern sind in dieser Initiative erwünscht und angestrebt.

Werner Kleine von der Citykirche Wuppertal ist daher überzeugt, dass es der menschliche Alltag ist, in dem sich Kirche ereignen und den sie teilen muss. Deshalb muss sie um ihrer selbst willen die behagliche Wohligkeit der liturgischen Ästhetik und gemeindepastoralen Wärme verlassen und den von Gott aufgetragenen Dienst im Alltag der Menschen vollziehen.

 

 

 

 

Die die Graffiti-Krippe konfrontiert mit der Weihnachtsbotschaft

 

Da fast 70 % der Kirchenmitglieder durch die herkömmlichen pastoralen Wege nicht erfasst werden und immer mehr Menschen keiner der christlichen Großkirchen mehr angehören, geht die Katholische Citykirche Wuppertal konsequent auf die Menschen zu. Dabei ist es wichtig, dass die Strategie des vorrangigen „Zeugnisses ohne Worte“ beachtet wird. Das „Da-Sein“ in der Öffentlichkeit ist der erste Schritt. Damit verbunden ist das Aushalten eben dieser Öffentlichkeit. Aber eben auch das Schaffen eines konkreten Anlasses.

Konkret sieht das in der Katholischen Citykirche Wuppertal so aus, dass es regelmäßige Präsenzen auf den Straßen und Plätzen der Stadt gibt. Dort wird eine Stand aufgebaut – meist ein Zelt. Er kann ebenso Ausstellungsort als auch Ort eines kleinen Altares sein. In jedem Fall ist durch Straßenreiter (sog. „Kundenstopper“), Rollups oder die Beschriftung der Zeltwände un­über­sehbar, dass die katholische Kirche da ist. Auf diese Weise steht die Kirche den Menschen im Weg. Sie wird wahrgenommen. Man muss sich verhalten. Die Botschaft ist aber immer: Die Kirche ist da! Wichtig ist natürlich auch personale Präsenz. So wird die Kirche ansprechbar – anonym, unkompliziert, ohne dass man beson­dere Orte aufsuchen möchte. Daraus ergeben sich Kontakte, die von der Haltung Jesu geprägt sind: „Was soll ich dir tun?“ (so etwa in Mk 10,51). Dafür bedarf es kompetenter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auskunftsfähig sind.

Pro „Aktion“ gibt es zwischen 300 und 500 Kontakte. Im Schnitt gehen von 100 Passanten 90 einfach vorbei. Neun Personen treten in Kontakt, eine Person wird das Gespräch suchen. Doch auch an anderen Orten ist die Katholische Citykirche Wuppertal aktiv. Das Kriterium ist immer, die Menschen dort aufzusuchen, wo sie sind. Das kann etwa das Kaffeehaus sein, die offene Sprech­stunde „ansprechBAR“ oder die Reihe „Ruf des Propheten“, die im Kleinkunstformat biblische Themen an der Theke neu zur Sprache bringt. An der mystagogische Kirchenführung haben seit 2005 über 10.000 Menschen teilgenommen. Dazu treten noch die SocialMedia-Angebote, neben der Homepage v.a. der Videopodcast Kath 2:30 und das Internetprojekt „Dei Verbum“, bei dem die Relevanz der Bibel für die Gesellschaft der Gegenwart bearbeitet wird. Aber auch die Graffiti-Krippe, die seit 2009 in der Adventszeit auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entsteht, schafft nicht nur öffentliche Aufmerksamkeit; sie fordert auch Kirchenferne heraus, die Botschaft von der Menschwerdung Gottes aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

 

Missionarischer Gedanke

 

Mission ist eine Haltung, die man nicht einmalig machen kann. Eine Grunderfahrung, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2004 macht, ist die Notwendigkeit einer stetigen Präsenz bei den Menschen. Es ist nicht nötig, immer da zu sein, aber immer wieder. Die Botschaft muss jeden Tag neu verkündet werden. Und so, wie immer wieder Men­schen kommen und gehen, muss die Kirche mit ihnen kommen und gehen. Die Kirche darf nicht am Weg stehen; wenn sie den Menschen begegnen will, muss sie immer wieder neu im Weg stehen. Und sie muss mit denen mitgehen, die eine Wegbegleitung suchen – manchmal eine kurze, manchmal eine längere Strecke. Es lohnt sich, denn eines zeigt die Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal: Gott ist in der Stadt!

 

Ansprechpartner/in

Dr. Werner Kleine

Katholische Citykirche Wuppertal
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: (0202) 42 96 96 74
E-Mail