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Rosenthalwallfahrt

der Studentengemeinden der Region Ost

 

Unterwegs sein im Glauben und einen Aufbruch aus dem Alltag wagen - das wollen die Menschen, die eine Pilgerreise unternehmen. Unter dem Motto "Gottes Auftrag-Challenge accepted?!" steht im Jahr 2015 die traditionelle Rosenthalwallfahrt der Studentengemeinden zu einem der größten Wallfahrtsorte des Bistums Dresden-Meißen.

Hier übernachteten die Studenten am Freitag.Das ist die Wallfahrtskirche in Rosenthal, die man nach der langen Pilgerreise zu Fuß schon sehnsüchtig erwartet.Hier nochmal ein Blick aus der Nähe.Auf dem Weg - soweit die Füße tragen......geschafft!Campingatmospäre - Der Zeltplatz.
Hier übernachteten die Studenten am Freitag.
Das ist die Wallfahrtskirche in Rosenthal, die man nach der langen Pilgerreise zu Fuß schon sehnsüchtig erwartet.
Hier nochmal ein Blick aus der Nähe.
Auf dem Weg - soweit die Füße tragen...
...geschafft!
Campingatmospäre - Der Zeltplatz.

Seit den 50er Jahren treffen sich die ostdeutschen katholischen Studenten regelmäßig zur Wallfahrt nach Rosenthal (Oberlausitz). Als religiöse Veranstaltung bot die Wallfahrt die einzigartige Möglichkeit für die Studentengemeinden der DDR zu einem großen gemeinsamen Treffen in diesem sorbischen Wallfahrtsort. Nach der Wende wurde diese Tradition fortgeführt.

Gemeinsam mit der Stiftsbasilika in Wechselburg ist die Gnadenkirche von Rosenthal einer der beiden großen Wallfahrtsorte des Bistums Dresden-Meißen. Hier wird das Gnadenbild der Muttergottes von Rosenthal verehrt, eine Marienstatue aus Lindenholz, geschaffen wohl um 1480. Sie wurde 1928 auf römisches Dekret hin mit einem Kronenaufsatz geehrt und erhielt den Namen "Unsere Liebe Frau von der Linde", womit die Wallfahrtsstätte offiziell in die Reihe der Orte aufgenommen wurde, an denen Gläubige der Gottesmutter besondere Verehrung entgegenbringen.

Im Jahr 2015 fand die Rosenthalwallfahrt unter dem Motto: "Gottes Auftrag- Challenge Accepted?!" vom Freitag, dem 26. Juni bis zum Sonntag, dem 28. Juni, statt. Am Freitag gab es eine Stadtführung durch Bautzen und die Wallfahrtseröffnung. Am Samstag begann die Pilgerreise in kleinen Gruppen auf verschieden langen Strecken von Bautzen und Umgebung aus nach Rosenthal. Abends fand dann ein bunter Abend statt und am Sonntag nahmen alle Teilnehmer an der großen Wallfahrtsmesse teil, die auch das Ende der Wallfahrt einläutete.

Das besondere an der Rosenthalewallfahrt ist, dass sie zum einen schon seit mehreren Jahrzehnten durchgeführt wird, und zum anderen, dass sie von Studenten für Studenten vorbereitet wird.

Missionarischer Gedanke

Wallfahrten erleben zur Zeit Hochkonjunktur. Diese Art der Frömmigkeit scheint den heutigen Menschen eher anzusprechen als andere kirchliche Ausdrucksformen. Damit beinhalten sie das große pastorales Potenzial, viele Menschen zu begleiten und ihren Glauben zu vertiefen. Jede Pilgerreise ist ein Aufbruch aus dem alltäglichen Leben und ein Durchbrechen des Gewöhnlichen. Das ist immer eine Chance, sein Leben neu auf den auszurichten, dem man sich mit der Anstrengung seiner eigenen Füße nähert.

Ansprechpartner/in

Johanna Merian (KSG Leipzig)

Elisabeth Riedel (KSG Dresden)

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