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„Wem gehört die Welt?“

Ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum zum Thema „Glaube und Wissen(schaften)“

 

Das Kunstprojekt „Wem gehört die Welt?“ bringt das Thema Glaube und Wissen(schaften) aus den Akademien auf die Straße. 18 übergroße, bunte und mit thematischen Fragen beschriftete Domino-Steine stehen im öffentlichen Raum. Die Steine verlocken dazu, selbst aktiv zu werden und sich spielerisch zu beteiligen. Die Domino-Steine können für weitere Einsätze im Bildungsbereich ausgeliehen werden.

Glaube und Wissen(schaften) – ein Thema nur für exklusive Experten-Vorträge? Nein!, sagt die Bildende Künstlerin Karin Bergdolt: ein Thema, das auf die Straße gehört; ein Thema für alle! Im Auftrag des Katholischen Stadtbildungswerkes Nürnberg e. V. entwickelt die Künstlerin das Kunstprojekt „Wem gehört die Welt?“ zum Anfassen und Mitmachen: 18 übergroße farbige Domino-Steine stehen im öffentlichen Raum und wollen bewegt werden. Beschriftet sind die Dominos mit Fragen zum Thema, die Menschen zwischen München und Mettmann dem Stadtbildungswerk geschenkt haben. Passant*innen können Kommentare, Antworten und weitere Fragen auf die Steine schreiben.

Ein überraschendes Bild von Kirche entsteht auf diese Weise: ehrliche offene Fragen statt fertiger Antworten; ohne Hintergedanken interessiert an den Menschen; zur freien Beteiligung einladend; unzensiert und spielerisch. Mitgemacht bei der Fragensammlung und am Projekttag haben unterschiedlichste Menschen: vom Oberbürgermeister bis zum Berufsschüler, von der Hochschuldozentin bis zum Kabarettisten, vom evangelischen Pfarrer bis zur Obdachlosen, von der Rabbinerin bis zum muslimischen Religionspädagogen, vom Agnostiker bis zum Domkapitular, vom US-Soldaten auf Europatrip bis zur griechischen Schülerin.

Kunstaktion: Glauben, wissen und Domino spielen

Das Projekt dient auch als Recherche: Kirchlich Engagierte erleben, ob und wie ihr Thema und die gesammelten Fragen in der Öffentlichkeit ankommen. Am Projekttag zeigt sich: Wer Freiheit gewährt, kann erleben, wie Menschen von sich aus und selbstbestimmt – teilweise sehr überraschend – aktiv werden. Die Grenzen zwischen Bildung und Seelsorge verschwimmen: Menschen geben, nehmen und holen sich, was sie brauchen.

Wetterfeste Fragen und neue Denkanstöße – Das Kunstprojekt „Wem gehört die Welt?“ von Karin Bergdolt

Missionarischer Gedanke

Das Projekt setzt den vom Konzil als „Gesetz aller Evangelisation“ empfohlenen Dreischritt um: „zuhören – austauschen – vorschlagen“ (Gaudium et Spes 44). Gleichzeitig rechnet es damit, dass nicht wir Menschen die ersten Akteure der Mission sind, sondern dass Gott selbst seine Mission verwirklicht – noch bevor wir aktiv werden.

Deshalb haben die Projektverantwortlichen in großer Gelassenheit das Spiel den Passant*innen vorschlagen können (nachdem sie zunächst der Künstlerin zugehört hatten und mit ihr in einen Austausch gekommen waren). Am Projekttag hörten die Projektverantwortlichen aufmerksam zu, was die Passant*innen zu sagen hatten; sie nahmen wahr, was sie taten - und kamen mit ihnen in einen freien Austausch auf Augenhöhe, der oft genug beide Seiten bereicherte: ein Glücksfall von Mission!

Ansprechpartner/in

Zum Projekt:
Elisabeth Gutbrod
1. Vorsitzende des Stadtbildungswerks Nürnberg e. V.
Königsstraße 64
90402 Nürnberg
E-Mail

Für Ausleihe:
KEB Katholisches Stadtbildungswerk Nürnberg e. V.
Tel.: 09 11 - 20 81 11 
E-Mail
Informationen

Links & Literatur

Weblinks

Vorstellung des Projekts durch das Katholische Stadtbildungswerk Nürnberg

Die Website der Künstlerin

Das Konzept

Die Werbepostkarte

Hinweise zur Ausleihe der Projekt-Materialien