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St. Eduard, Erzbistum Berlin - Pastorale Innovationen
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Ausstellung "Via Crucis" - Ein Kreuzweg - Inklusiv

in St. Eduard in Berlin

 

Die Ausstellung "Via Crucis  - Ein Kreuzweg - Inklusiv“ ist eine Ausstellung der besonderen Art zur Fastenzeit. In künstlerischer Manier und in modernem Stil wird die Passion Jesu dargestellt. Das Besondere hieran ist, dass die Bilder auch tatsächlich spürbar und ertastbar sind. Dadurch wird es auch sehbehinderten Menschen ermöglicht, an diesem Glaubensgeheimnis erfahrbaren Anteil zu haben.

Das Ausstellungsplakat des Projekts.Ein Strick als Eindruck der Fesseln, wie auch Jesus sie gespürt haben mag, kann hier mit eigenen Händen erfahren werden.Für die Gesichter der Menschen standen reale Personen Modell, deshalb erwecken die Bilder das Geschehen in unserer Zeit ganz neu.Die Ausstellung ist nicht nur für Kunstliebhaber gedacht, sondern es finden auch besonders gestaltete Kreuzwegandachten statt.Hier sieht man weißen Leinenstoff, mit dem das Gewand Jesu erfahren werden kann.
Das Ausstellungsplakat des Projekts.
Ein Strick als Eindruck der Fesseln, wie auch Jesus sie gespürt haben mag, kann hier mit eigenen Händen erfahren werden.
Für die Gesichter der Menschen standen reale Personen Modell, deshalb erwecken die Bilder das Geschehen in unserer Zeit ganz neu.
Die Ausstellung ist nicht nur für Kunstliebhaber gedacht, sondern es finden auch besonders gestaltete Kreuzwegandachten statt.
Hier sieht man weißen Leinenstoff, mit dem das Gewand Jesu erfahren werden kann.

Das Pastorale Zentrum (IPZ) Berlin stellte in der Fastenzeit 2014 in der katholischen Kirche St. Eduard Neukölln das Kunstwerk "Der Kreuzweg unseres Herrn" der Künstlerin Sylvia Vandermeer aus. Die Eröffnung Anfang war ein voller Erfolg und mehr als 20 Führungen haben bereits stattgefunden. Die Ausstellung war noch bis zum 24. April 2014 zu sehen.

Dabei überrascht die Ausstellung mit so manch Besonderem. Die Personen, die Sylvia Vandermeer in ihrem Kreuzweg zeigt, kommen wenig historisch und - Jeans und Turnschuhe tragend - sehr modern daher. Anstatt der üblichen 14 hat Vandermeers Kreuzweg 15 Stationen: "Der Kreuzweg macht die Betrachter so betroffen, da will ich sie wenigstens mit der Hoffnung der Auferstehung als 15. Station entlassen", erklärt die Künstlerin aus dem Ostseebad Binz auf Rügen.

Außerdem sollen die 70 mal 70 Zentimeter großen Bilder auch Blinden zugänglich sein: Ein Audio-Guide für Sehbehinderte, der gemeinsam mit den Berliner Museen entstand, beschreibt, was auf dem einzelnen Bild zu sehen ist. Zusätzlich bekommen die Besucher ein haptisches Angebot, etwa die Gelegenheit, über Sandpapier zu streichen, um zu erfahren, wie hart der Boden gewesen sein muss, auf den Jesus drei Mal gefallen ist. Damit ist eine Ausstellung für alle Sinne entstanden, die, so die Erfahrung, insbesondere auch Kinder und Jugendliche anspricht.

In jeder Kirche hängt ein Kreuzweg. Der Kreuzweg der Künstlerin Sylvia Vandermeer unterscheidet sich von den herkömmlichen Kreuzwegen. Er führt uns auf einen Kreuzweg des Wiedererkennens – Menschen wie du  und ich säumen den Weg Jesu zum Kreuz. Menschen wie du und ich haben Schlagstöcke und Schusswaffen in der Hand, sie misshandeln, verhöhnen und kreuzigen diesen Menschen Jesu, den Sohn Gottes. In diesen sehr realistisch scheinenden Bildern nimmt uns die Künstlerin mit auf einen Weg zu uns selbst. Ein Weg, der uns pilgernd einlädt, den Weg Jesu zum Kreuz im eigenen Leben mitzugehen, mal als Zuschauer, mal als Akteur, mal als Leidender. Im Rahmen dieser Ausstellung gibt es ein Tagesseminar mit der Künstlerin Frau Vandermeer, ein Konzert mit der „Via Crucis“ von Franz Liszt und einen Einkehrtag für Frauen.

Sylvia Vandermeer erzählt von ihrem Kreuzweg.

Ein Willkommensgruß von der Leiterin des IPZ an alle Besucher.

Missionarischer Gedanke

Die Ausstellung ist eine ganz besondere Erfahrung in der Fastenzeit. Der Kreuzweg versinnbildlicht Jesu Leidens- und Liebesweg bis zum Äußersten, bis zum Tod am Kreuz. In den Kreuzwegandachten können die Gläubigen diesem Glaubensgeheimnis folgen und erinnern. Der Leidensweg des Herrn kann uns auf unserem Lebensweg begleiten und uns stützen, da er auf den verweist, der unserem Leiden einen Sinn gegeben hat und für uns Erlösung erlangt hat. Dieser Kreuzweg kommt in einem modernen Gewand daher und macht es für Jugendliche und Kinder besonders eindrücklich und erfahrbar. Auch die Sehbehinderten beispielsweise einer Schulklasse bleiben von der sinnlichen Erfahrung des Kreuzweges nicht ausgeschlossen. Daher leistet diese Ausstellung Inklusionsarbeit auf zweierlei Ebenen: Einerseits sind durch die innovativen Darstellungen diejenigen Menschen eingeschlossen, die mit herkömmlichen Kreuzwegdarstellungen aufgrund ihrer Ferne zur Religion wenig anfangen können, und andererseits wird auch denjenigen, die durch die optischen Darstellungen an sich ausgeschlossen wären, eine sinnliche Wahrnehmung des Kreuzweges ermöglicht.

Ansprechpartner/in

Klaudia Höfig

Internationales Pastorales Zentrum Berlin
Kranoldstr. 24a
12051 Berlin
Tel.: (030) 609 75 944
E-Mail

Links & Literatur

Weblinks

Mehr zum Projekt auf den Seiten des Bonifatiuswerkes

www.ipz-berlin.de