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Weihnachten und Ostern per WhatsApp erleben

 

Eine 2000 Jahre alte Geschichte wird über WhatsApp erzählt, so werden über 6500 Menschen zu Multiplikatoren der Kernbotschaft gemacht. Innerhalb von acht Tagen wurde die biblische Geschichte mit Texten, Bildern, Audios und Videos in rund 220.000 WhatsApp-Nachrichten in Echtzeit erzählt – ein unerwartetes Kommunikationsangebot der katholischen Kirche.

Kirche in EchtzeitPer WhatsApp erreicht einen die Ostergeschichte überallDie verantwortlichen Redakteure Jens Albers und Simon Wiggen
Kirche in Echtzeit
Per WhatsApp erreicht einen die Ostergeschichte überall
Die verantwortlichen Redakteure Jens Albers und Simon Wiggen

Die zentrale Botschaft der Kirche ist in der Gesellschaft kaum noch präsent; die Bedeutung ihrer Feste gerät in Vergessenheit. Mit Ostern verbinden viele nur noch Eier und Osterhasen. Die uralte Geschichte von Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu – Kernbotschaft der Kirche – ist wenig bekannt. Dabei hält sie alles parat, was einen Hollywood-Blockbuster ausmacht.

Deshalb hat das Bistum Essen zunächst die Ostergeschichte und wegen des überwältigenden Erfolges später auch die Weihnachtsgeschichte auf eine neue Art und Weise erzählt: per WhatsApp in Kurznachrichten, Bildern und Videos – und das in überlieferter Echtzeit der Ereignisse. Die Texte der Bibel wurden dafür auf die typische Länge gekürzt, mit Multimedia-Inhalten und Emoticons ergänzt. Die Smartphone-Nutzer konnten von morgens um 5 Uhr bis nach Mitternacht die Geschehnisse um Jesu Christi Geburt und Tod in täglich drei bis vier Meldungen auf ihren Bildschirmen nachverfolgen.

Anonymisiert wurden die Teilnehmer in Broadcastlisten gespeichert und manuell mit den 34 Teilen der Story beschickt. Aufgrund technischer Grenzen wurde die Anmeldung bei 6500 Nutzern gestoppt. Für die rund 3000 weiteren Interessenten wurde kurzerhand ein E-Mail-Abo realisiert.

Das Bistum Essen hat es damit geschafft, kurzzeitig Teil der privatesten Kommunikation von gut 10.000 Menschen zu sein und sie in ihrem Alltag zu begleiten. Hohes Interesse auch überregionaler Medien begleitete das Projekt.

Missionarischer Gedanke

Mit den Geschichten des Neuen Testamentes will die Kirche im Alltag der Menschen präsent sein und ihnen ihre Kernbotschaft in einem vertrauten Umfeld präsentieren. Nutzer sollen überrascht sein, Kirche hier anzutreffen.

Feedback der Nutzer auf die drei bis vier Meldungen pro Tag wurden manuell beantwortet. Das hat viele Nutzer überrascht: „Ich hätte nie gedacht, dass hier jemand von der Kirche reagiert.“

Als Abschlussbewertung gab es beim ersten Durchgang dieses Projektes innerhalb weniger Stunden über 2.000-mal die Schulnote „1“ für die Ostergeschichte auf WhatsApp.

Ansprechpartner/in

Ulrich Lota
Leiter der Stabsabteilung Kommunikation im Bistum Essen
Zwölfling 16
45127 Essen
0201/2204-267
0201/2204-507
E-Mail
Webseite

 

Links & Literatur

Weblinks

Projektseite im Blog des Bistums Essen

Bericht auf bild.de

Bericht in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung

Interview mit den Projektverantwortlichen in „pressesprecher – Magazin für Kommunikation“